Alle Infos zum Abendstudium

sucheWer sich für ein Studium interessiert, aber dabei seinen Beruf nicht vernachlässigen möchte, der kann sich für ein Abendstudium entscheiden. Hier finden die Vorlesungen nämlich abends bzw. am Wochenende statt – ansonsten handelt es sich im Hinblick auf Inhalt und Aufbau um ein Studium wie jedes andere auch.

In der Regel finden die Vorlesungen, die von Universitätsdozenten und privaten Professoren durchgeführt werden, somit nach Wochentagen nach 18 Uhr statt und dauern zwischen drei und vier Stunden. Darüber hinaus gibt es häufig auch Studiengänge, bei denen Seminare, Workshops und gemeinsame Klausurvorbeireitungstreffen auf dem Stundenplan stehen. Vergleicht man ein Abendstudium mit einem Online- oder Fernstudium, so ist diese Studienform zwar nicht ganz so flexibel, aber dafür ideal, wenn man sich neben der Karriere im Bereich Sozialmanagement weiterbilden möchte.

Häufig gibt es noch Zugriff auf Online-Communities, in denen man sich mit anderen Mitstudierenden austauschen und Zugriff auf zusätzliche Lernmaterialien hat. Abendstudiengänge kann man inzwischen in den meisten größeren Städten in Deutschland absolvieren. Das Angebot an Studienrichtungen ist ebenfalls sehr groß.

Es lohnt sich in jedem Fall, zunächst einen Vergleich verschiedener Anbieter durchzuführen, was insbesondere angesichts der Kosten sinnvoll ist. Natürlich sind die Abschlüsse, die man an einer Abendschule erwirbt, mit jenen eines richtigen Studiums gleichgestellt – der Bachelor- und Master-Abschluss ist somit genauso viel wert.

Die Vor- und Nachteile eines Abendstudiums

janeinDas Abendstudium Sozialmanagmeent bietet den großen Vorteil, dass es sich hervorragend in den Alltag eines berufstätigen Menschen integrieren lässt. Auch als duales Studium eignet sich diese Bildungsform. Der große Vorteil gegenüber einem Online- oder Fernstudium ist darüber hinaus, dass ein persönlicher Kontakt zu Mitstudierenden und zu den Professoren besteht. Man kann gemeinsam lernen, sich austauschen und Hilfe suchen.

Genau wie auch im richtigen Studium werden Referate gehalten und Arbeiten in der Hochschule bewertet – ein umständliches Einsenden der Aufgaben, wie es beim Selbststudium der Fall ist, entfällt daher. Natürlich erfordert auch ein Abendstudium eine gewisse Eigendisziplin, diese ist jedoch noch längst nicht in so hohem Maße nötig wie bei einem Fernstudium, das man komplett alleine absolvieren muss. Regelmäßig finden Veranstaltungen und Seminare statt, die dabei helfen, den Anschluss nicht zu verlieren und sich auf das Wesentliche zu fokussieren.

Auch gemeinsame Projekte sind wichtige Faktoren für das Erhalten der Lerndisziplin. Was jedoch dennoch zu berücksichtigen ist: Auch ein Abendstudium nimmt eine ganze Menge Zeit und Kraft in Anspruch. Auch, wenn abends einmal keine Vorlesungen oder Seminare stattfinden, gibt es oft noch etwas für das Studium zu tun.

Referate müssen vorbereitet und Hausarbeiten geschrieben werden. Auch vor den Prüfungen sind gutes Zeitmanagement und ein solider Lernplan enorm wichtig, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Problematisch kann es dann werden, wenn man keinen Rückzugsort zu Hause hat, an dem man sich zum Lernen zurückziehen kann, denn ein ruhiger Arbeitsplatz ist bei einem Abendstudium ein Muss. Hier gibt es maximal die Möglichkeit, auf Lehrsäle der Universität oder in die örtliche Bibliothek auszuweichen. Auch der finanzielle Aspekt muss bedacht werden:

Ein Abendstudium ist in der Regel kostenintensiver als ein normales Studium – es kommt dabei aber vor allem darauf an, für welchen Anbieter man sich entscheidet.

Mit welchen Kosten muss man bei einem Abendstudium rechnen?

Geschäftsmann, Euro-ZeichenWie viel ein Abendstudium exakt kostet, lässt sich kaum pauschal beantworten. Allerdings kann man davon ausgehen, dass bei einem Abendstudiengang an einer normalen Universität ähnliche Kosten für Studien- und Semestergebühren entstehen wie bei einem richtigen Vollzeitstudium.

Entscheidet man sich dagegen für eine Privatschule oder eine Akademie, so können die Preise noch einmal deutlich höher ausfallen.

Bedenken Sie außerdem, dass zusätzliche Ausgaben für Lernmaterialien, Fachliteratur, Prüfungsgebühren und Fahrtkosten zur Universität und Weiteres anfallen können.

Auf der anderen Seite gibt es dennoch die Möglichkeit, zugunsten der eigenen beruflichen Weiterentwicklungen Fördermöglichkeiten des Staats zu nutzen.

Unter Umständen hat man Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss der Arbeitsagentur oder kann sogar BAFöG beantragen.

Tipps, wie das Abendstudium am besten gelingt

Weil man stets direkten Kontakt mit den Dozenten und den Mitstudierenden hat, ist das Abendstudium eine besondere Form eines berufsbegleitenden Universitätsabschlusses. Wichtig, um den Abschluss auch zu schaffen, ist, sich im Vorfeld mit dem Arbeitgeber abzusprechen.

Es ist immer von Vorteil, wenn dieser eingeweiht ist und weiß, dass man neben der Arbeit noch ein Studium zu bewältigen hat. In den meisten Fällen wird dieser seine Angestellten auch dabei unterstützen – vor allem, wenn das neu erlangte Wissen auch dem Unternehme zugute kommen kann.

In jedem Fall aber hat man die Chance, auf diesem Wege eventuell die Arbeitszeiten flexibel anpassen zu können, so dass sich Beruf und Vorlesungen nicht überschneiden.

Für wen eignet sich ein Abendstudium?

Ein Abendstudium eignet sich prinzipiell für jeden Menschen, der schon mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht und auf ein gesichertes Einkommen jeden Monat angewiesen ist – sich aber dennoch weiterbilden möchte. Hier ist ein berufsbegleitendes Sozialmanagement Studium ideal:

Man erhält trotzdem weiterhin sein volles Gehalt, muss die Karriere nicht unterbrechen und seinen Lebensstandard nicht aufgeben – und dennoch kann man einen höheren Abschluss erlangen. Wichtig ist dabei, sich vor der Einschreibung an einer Universität selbst die Frage zu stellen, ob man abends bzw. am Wochenende noch genügend freie Zeit und Energie hat, sich einem Studium zu widmen. Ist dies der Fall, dann steht einem Abendstudium nichts im Wege.

Die Zulassungsvoraussetzungen zum Abendstudium

Welche Zulassungen an den jeweiligen Hochschulen herrschen, hängt vor allem davon ab, welchen Abschluss man anstrebt und welches Fach man studieren möchte. In jedem Fall möglich ist eine Zulassung an der Abendschule, wenn man die Hochschulreife besitzt. Auch mit dem Fachabitur ist ein Abendstudium oft möglich, allerdings kommt es hier auf die Studienrichtung an.

Genauere Informationen erhält man am besten direkt bei den Hochschulen bzw. auch im Internet – es lohnt sich, im Vorfeld zu recherchieren.

Wer kein Abitur abgelegt hat, aber beispielsweise einen beruflichen Abschluss bzw. eine abgeschlossene Ausbildung hat, qualifiziert sich häufig ebenso für ein Abendstudium. Dasselbe gilt für Berufserfahrung: Hier ist für die Zulassung zum Studium in der Regel eine Vorprüfung abzulegen, die bestimmtes Grundwissen abfragt. Besteht man diese, kann man mit dem Studium beginnen.

Abendstudium Sozialmanagement
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